Datum: -

Ort: Attersee UND Bad Ischl

Samstag, 13. Juli 2019, 20:00 Uhr
Schloß Kammer, Attersee

Ludwig van Beethoven - Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur, op. 15

Gottlieb Wallisch, Hammerflügel

Musik zu Goethes Trauerspiel „Egmont“, op. 84
Text von J.W. Goethe und F. Mosengeil
Bearbeitet von F. Grillparzer

Thomas Hampson, Sprecher
Ekaterina Protsenko, Sopran

Einführungsvortrag von Dr. Marie-Theres Arnbom um 19:00 Uhr
Saalöffnung: 19:30 Uhr

Ticketpreise Attersee:
Kat. 1 Vorverkauf 65,- / Abendkasse 70,-
Kat. 2 Vorverkauf 55,- / Abendkasse 65,-


Sonntag, 14. Juli 2019, 17:00 Uhr
Pfarrkirche St. Nikolaus Bad Ischl

Ludwig van Beethoven - Symphonie Nr. 6 in F-Dur „Pastorale“, op. 68

Antonín Dvořák
Biblische Lieder für Bariton und Orchester, op. 99
„Wolken und Finsternis hüllen sein Antlitz“
„Zuflucht Du, Du bist mir Schirm und Schild“
„Gott, o höre auf mein Gebet“
„Gott ist mein Hirt“
„Herr, mein Gott, ich sing ein neues Lied“
„An Wasserflüssen Babylon“
„Singt dem Herrn ein neues Lied“

Thomas Hampson, Bariton

Einführungsvortrag von Prof. Dr. Clemens Hellsberg um 16:00 in der Trinkhalle Ischl
Saalöffnung: 16:30 Uhr


Ticketpreise Bad Ischl:
Kat. 1 Vorverkauf 65,- / Abendkasse 69,-
Kat. 2 Vorverkauf 55,- / Abendkasse 59,-
Kat. 3 Vorverkauf 45,- / Abendkassa 49,-

KARTENVORBESTELLUNG bereits möglich
bei der Salzkammergut Touristik unter 06132/24000

Thomas Hampson

Der US-amerikanische Bariton Thomas Hampson genießt eine einzigartige internationale Karriere als Opern-, Konzert- und Liedsänger. Er engagiert sich zudem seit langem aktiv in Forschung, Ausbildung, Musikvermittlung und -technologie. Hampson ist weltweit mit renommierten Sängern, Pianisten, Dirigenten und Orchestern in allen wichtigen Konzert- und Opernhäusern aufgetreten und ist einer der bedeutendsten, innovativsten und gefragtesten Gesangssolisten der Gegenwart.

Mit der 2003 gegründeten Hampsong Foundation setzt er sich durch das Medium der Liedkunst für interkulturellen Dialog und Verständigung ein. Unlängst wurde Hampson in die Amerikanische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen. Er zählt zu den führenden Interpreten des deutschen romantischen Liedes und wurde durch sein gefeiertes, in Kooperation mit der Library of Congress entstandenes Liedprojekt „Song of America“ als „Botschafter des amerikanischen Liedes“ bekannt. Auch lehrt Hampson leidenschaftlich gern und gibt sowohl Meisterkurse im Fernstudienprogramm der Manhattan School of Music als auch während des Heidelberger Frühlings im Rahmen der Lied Akademie, dessen Gründer und künstlerischer Leiter er ist.

Marie-Theres Arnbom

Marie-Theres Arnbom, Dr. phil., ist Historikerin, Autorin, Kuratorin und Kulturmanagerin. Sie veröffentlicht Bücher und Beiträge zu zeit- und kulturhistorischen Themen, die sie als Kuratorin auch an Museen in Szene setzt, und schreibt Programmhefte und Artikel für große Konzertveranstalter. 2004 gründete sie das Kindermusikfestival St. Gilgen als wesentlichen Bestandteil des Musiksommers im Salzkammergut.

Zuletzt erschienen: Die Welt der Operette. Glamour, Stars und Showbusiness (2011); Damals war Heimat. Die Welt des Wiener jüdischen Großbürgertums (2014); Die Villen von Bad Ischl (2017). Die Villen vom Attersee (2018), „Ihre Dienste werden nicht mehr benötigt“. Aus der Volksoper vertrieben – Künstlerschicksale 1938 (2018), Die Villen vom Traunsee (2019)

Letzte Ausstellungen zum Thema „90 Jahre Wiener Frauenkunst“ (Museum Zinkenbacher Malerkolonie 2016) und „Franz Lehár und seine jüdischen Librettisten“ (Stadtmuseum Bad Ischl 2018).

Prof. Dr. Clemens Hellsberg

* 28. 3. 1952 in Linz/D.
1956 erster Violinunterricht bei Vater Prof. Dr. Eugen Hellsberg;
1970 Matura am Schottengymnasium in Wien
1970/71 Präsenzdienst beim Österreichischen Bundesheer
1971 Studium bei o. Prof. Eduard Melkus
1971–1975 Studium Musikwissenschaft, Alte Geschichte an der  Universität Wien
1975 Studium bei o. Prof. Alfred Staar
1976 Engagement im Orchester der Wiener Staatsoper (2. Violine)
1978 Primgeiger des Orchesters der Wiener Staatsoper
1980 Aufnahme in den Verein Wiener Philharmoniker
2016 Pensionierung
1993–2017 Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle
1980 Promotion zum Dr. phil. (Musikwissenschaft)
1980 Bestellung zum Archivar des Historischen Archivs der Wiener Philharmoniker
1990–1993 und 1996–1997 Vizevorstand der Wiener Philharmoniker
1997–2014 Vorstand der Wiener Philharmoniker

Ab 1985 musikwissenschaftliche Publikationen, zumeist in den Musikblättern der Wiener Philharmoniker, in diversen Fachzeitschriften und Schallplattenbeiheften; zahlreiche Vorträge in Europa, Nordamerika, Asien und Australien

1992 Veröffentlichung des Buches „Demokratie der Könige. Die Geschichte der Wiener  Philharmoniker“ (Schweizer Verlagshaus * Schott * Kremayr & Scheriau) (französische Übersetzung: 1993; japanische Übersetzung: 1994)

2015 Gemeinsam mit Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb Herausgeber von Fritz Kreisler: „Trotz des Tosens der Kanone. Frontbericht eines Virtuosen“ (Verlag Braumüller)

2015 Veröffentlichung des Buches „Philharmonische Begegnungen. Die Welt der Wiener Philharmoniker als Mosaik“ (Verlag Braumüller)

2016 Veröffentlichung des Buches „Philharmonische Begegnungen II. Die Welt der Wiener Philharmoniker als Mosaik“ (Verlag Braumüller)

2017 Veröffentlichung des Buches „Eine glückhafte Symbiose. Die Wiener Philharmoniker und die Salzburger Festspiele“ (Residenz Verlag)

Ekaterina Protsenko

Die junge Sopranistin aus St. Petersburg wird im April 2019 Arien und Duette als Partnerin von Yusif Eyvazov in der Tonhalle Düsseldorf singen und Auszüge aus Bachs ”Matthäus-Passion” und Schumanns ”Das Paradies und die Peri” unter Erwin Ortner im Schlosstheater Schönbrunn. Auf der Bühne sang sie Susanna in Mozarts ”Le nozze di Figaro” bei den Sommerserenaden in Graz und in einer Produktion der mdw, Despina in Mozarts ”Così fan tutte”im Daegu National Theatre in Südkorea, Pamina in Mozarts ”Die Zauberflöte” im Mozarthaus Wien und Belinda in Purcells ”Dido und Aeneas” in St. Petersburg. Beim Festival „jOPERA“ 2018 in Jennersdorf war sie Clarice in der Kinderfassung von Haydns „Il mondo della luna“. In einem Benefiz-Adventkonzert der Freunde der Wiener Staatsoper war sie 2018 neben KS Michael Schade zu hören.

Sie gewann den 1. Preis beim Wettbewerb "Bravo Barocco" in St. Petersburg und war Preisträgerin des Gesangswettbewerbs "Feruccio Tagliavini" in Deutschlandsberg.

Sie besuchte Meisterkurse bei Krassimira Stoyanova, Robert Holl, Ileana Cotrubas, Vesselina Kasarova, Giuseppe Sabbatini, Vladimir Chernov, Sergei Leiferkus, Elena Obraztsova, Gottlieb Wallisch u.a.

Nach ersten Unterrichtserfahrungen in St. Petersburg studiert Ekaterina Protsenko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien seit 2015 Gesang bei Univ.-Prof. KS Edith Lienbacher und seit 2018 Lied und Oratorium bei Univ.-Prof. Florian Boesch.

 

Die junge Sopranistin aus St. Petersburg wird im April 2019 Arien und Duette als Partnerin von Yusif Eyvazov in der Tonhalle Düsseldorf singen und Auszüge aus Bachs ”Matthäus-Passion” und Schumanns ”Das Paradies und die Peri” unter Erwin Ortner im Schlosstheater Schönbrunn. Auf der Bühne sang sie Susanna in Mozarts ”Le nozze di Figaro” bei den Sommerserenaden in Graz und in einer Produktion der mdw, Despina in Mozarts ”Così fan tutte”im Daegu National Theatre in Südkorea, Pamina in Mozarts ”Die Zauberflöte” im Mozarthaus Wien und Belinda in Purcells ”Dido und Aeneas” in St. Petersburg. Beim Festival „jOPERA“ 2018 in Jennersdorf war sie Clarice in der Kinderfassung von Haydns „Il mondo della luna“. In einem Benefiz-Adventkonzert der Freunde der Wiener Staatsoper war sie 2018 neben KS Michael Schade zu hören.

Sie gewann den 1. Preis beim Wettbewerb "Bravo Barocco" in St. Petersburg und war Preisträgerin des Gesangswettbewerbs "Feruccio Tagliavini" in Deutschlandsberg.

Sie besuchte Meisterkurse bei Krassimira Stoyanova, Robert Holl, Ileana Cotrubas, Vesselina Kasarova, Giuseppe Sabbatini, Vladimir Chernov, Sergei Leiferkus, Elena Obraztsova, Gottlieb Wallisch u.a.

Nach ersten Unterrichtserfahrungen in St. Petersburg studiert Ekaterina Protsenko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien seit 2015 Gesang bei Univ.-Prof. KS Edith Lienbacher und seit 2018 Lied und Oratorium bei Univ.-Prof. Florian Boesch.

Martin Haselböck

Der österreichische Organist und Dirigent Martin Haselböck stammt aus einer berühmten Musikerfamilie. Nach seinem Studium in Wien und Paris und nachdem er zahlreiche Preise gewonnen hatte, erwarb er sich früh internationalen Ruf als Organist und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Lorin Maazel, Wolfgang Sawallisch, Riccardo Muti und vielen anderen mehr.

Als Hoforganist in Wien veranlasste ihn seine intensive Auseinandersetzung mit dem großen Repertoire der klassischen Kirchenmusik dazu, das Orchester Wiener Akademie zu gründen, das auf historischen Instrumenten spielt. Seit seiner Gründung 1985 wird das Orchester als eines der bedeutendsten dieser Art betrachtet und erhält besonders große Anerkennung für seine Interpretation von Werken der klassischen und romantischen Musik.
2014 rief Martin Haselböck eine bedeutende Konzertserie in Wien unter dem Namen RESOUND Beethoven ins Leben, bei der er mit dem Orchester Wiener Akademie alle Symphonien und andere Orchesterwerke des Komponisten in den Wiener Sälen interpretiert, in denen ihre ältesten öffentlichen Aufführungen stattfanden. Diese Serie errang enormen Erfolg und veranlasste das Label Alpha zu einer neuen Aufnahme der Symphonien sowie der von Beethoven komponierten Bühnenmusik zu Goethes Egmont. Der Erzähler wird dabei von John Malkovich in einer englischen Fassung interpretiert, die von Christopher Hampton geschrieben wurde.

Martin Haselböck ist gefragter Gastdirigent weltweit führender Orchester und leitete in dieser Funktion bereits das Deutsche Symphonie-Orchester und Konzerthausorchester Berlin, Staatskapelle Weimar, Dresdner Philharmonie, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Orchestra Giuseppe Verdi Milano, die Nationalphilharmonien Spaniens, Ungarns, Tschechiens, Estlands, Slowakei und Sloweniens, das Orchestre National de Lyon, das Mariinksy Orchester und viele andere.

Weitere Engagements führten Martin Haselböck nach Nordamerika, Asien und Australien. Seit 2004 ist er zudem Chefdirigent des Musica Angelica Baroque Orchestra Los Angeles. Mit diesem Ensemble tritt er regelmäßig in Kalifornien und im Ausland auf.

Orchester Wiener Akademie

Seit der Dirigent und Organist Martin Haselböck 1985 das Orchester Wiener Akademie gegründet hat, erntet das Orchester internationale Anerkennung für seine bemerkenswerte Musikalität, seine Originalität, die Differenziertheit seiner historischen Interpretationen und seine Energie. Es ist das einzige österreichische Originalklangorchester, dessen Repertoire von der Barockzeit über die Klassik und Romantik bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts reicht, das aber auch zeitgenössische Werke auf modernen Instrumenten spielt. Das Orchester ist ebenso für seine Interpretationen der Werke Bachs, Mozarts, Haydns und Beethovens berühmt wie für die von Schumann, Brahms, Liszt und Bruckner.

Die Konzerte des jährlichen Zyklus, den das Orchester in Wien im Großen Saal des Musikvereins veranstaltet, sind beliebte Treffpunkte auf dem Musikkalender der Stadt geworden. Zahlreiche Gastsolisten nehmen daran teil, wie etwa Daniel Hope, Cecilia Bartoli, John Malkovich, Sebastian Koch, Ronald Brautigam, Isabelle Faust, Thomas Hampson, Anne Schwanewilms, Sophie Karthäuser, Dorothee Mields und viele andere mehr.
Das Orchester widmet sich neben dem barocken und klassischen Repertoire in jüngster Zeit auch vermehrt der Aufführung romantischer Literatur im Originalklang. Beim Lisztfestival Raiding – wo es als „Orchestra in residence“ fungiert – wurde die erstmalige Gesamtaufführung und -einspielung aller Orchesterwerke von Franz Liszt im Originalklang umgesetzt.

In der Saison 2014 begann das Orchester Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck den Konzertzyklus RESOUND Beethoven, ein Projekt neuer Art, bei dem Orchesterwerke von Beethoven an jenen historischen Orten in Wien interpretiert werden, an denen man sie zu Lebzeiten des Komponisten uraufgeführt oder gespielt hat. Das Orchester geht außerdem auf ausgedehnte Tourneen: So war es im Jahr 2018 in Lateinamerika, den Vereinigten Staaten, in Südkorea und in mehreren Ländern Europas zu hören.

Neben anderen CDs, die für das Label Alpha aufgezeichnet wurden, erhielten seine laufenden Aufnahmen der Symphonien Beethovens im Rahmen der RESOUND-Konzerte so begeisterten Beifall von Kritik und Publikum, dass die Reihe auf die Klavierkonzerte Beethovens ausgeweitet wurde. Bis 2020 werden alle Symphonien und Klavierkonzerte Beethovens anlässlich des 250. Geburtstags des Komponisten bei Alpha aufgenommen.

Gottlieb Wallisch

Gottlieb Wallisch studierte an der Wiener Musikhochschule bei Heinz Medjimorec, der Universität der Künste Berlin bei Pascal Devoyon und nahm an Meisterkursen von Oleg Maisenberg und Dimitrij Bashkirov teil. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der 1. Preis sowie der „Grand Prix Ivo Pogorelich“ des „Stravinsky Awards“ (USA) und war Finalist des „Queen-Elisabeth-Wettbewerbs“ in Brüssel 1999 sowie des XXI. Concours Clara Haskil 2005.

Er konzertierte mit führenden Orchestern, u.a. den Wiener Philharmonikern, dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Royal Liverpool Philharmonic, der Camerata Salzburg oder den Festival Strings Lucerne unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Sir Neville Marriner, Dennis Russell Davies, Christopher Hogwood, Martin Haselböck, Bruno Weil, Louis Langrée und Lord Yehudi Menuhin.

Zahlreiche Tourneen führten ihn in die USA (Carnegie Hall), nach Großbritannien (Wigmore Hall, Queen Elizabeth-Hall), Japan, China, Spanien, Südamerika, in den Mittleren Osten, nach Afrika und in weitere europäische Staaten.

Gottlieb Wallisch war Gast bei bedeutenden Festivals und Konzertsälen wie dem Lucerne Festival, Klavierfestival Ruhr, Schubertiade Schwarzenberg, Tonhalle Zürich, Musikverein Wien, Wigmore Hall London, Singapore Arts Festival, Salzburger Festspiele oder der Kölner Philharmonie. Zahlreiche CD-Einspielungen entstanden für Labels wie „LINN records“, „alpha-music“ oder „Deutsche Grammophon“.

2010 wurde er als jüngster Professor für Klavier an die Haute École de Musique de Genève berufen, 2013 war er zudem als Gastprofessor an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest tätig. Anfang 2012 wurde er in die Liste der „Steinway Artists“ aufgenommen.

Zurück

Zomedia Logo
Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf unserer Webseite einverstanden sind. Impressum / Datenschutz