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Ort: Bad Ischl, Kongress- & Theaterhaus

Das Bruckner Orchester Linz, das auf eine mehr als 200-jährige Geschichte und Tradition zurückblickt und seit 1967 offiziell diesen Namen trägt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der führenden Klangkörper Mitteleuropas entwickelt.

Mit seinen 130 Musikerinnen und Musikern ist es nicht nur das sinfonische Orchester Oberösterreichs, sondern betreut auch die musikalischen Produktionen des Linzer Landestheaters. Zu den Aufgaben des Orchesters zählen Konzerte beim Internationalen Brucknerfest Linz, Konzertzyklen im Brucknerhaus, die „Große Konzertnacht“ des Ars Electronica Festival. Als Botschafter Oberösterreichs und seines Namensgebers ist das BOL regelmäßig auf Tournee.
In den letzten Jahren gastierte das Orchester in den USA, Japan und zahlreichen europäischen Ländern. Im Frühjahr 2018 unternahm das BOL eine Konzertreise ins Vereinigte Königreich, die außergewöhnliche Resonanz fand. Das BOL hat seit 2012 einen eigenen Konzertzyklus im Musikverein Wien.

Bei arte nova/SONY ist eine Gesamteinspielung des Orchesters aller Sinfonien von Anton Bruckner erschienen. Es ist dies die erste Gesamtaufnahme aller Bruckner-Sinfonien „aus einer Hand“, die der oberösterreichische Klangkörper aufgenommen hat. Darüber hinaus hat sich das Bruckner Orchester Linz mit Aufnahmen der Musik von Philip Glass sowie von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Siegfried Matthus, Franz Schmidt, Erich Wolfgang Korngold und Gustav Holst einen Namen gemacht.

Das Orchester wurde in seiner Geschichte von Gastdirigenten wie Clemens Krauss, Hans Knappertsbusch, Sergiu Celibidache, Kurt Eichhorn, Vaclav Neumann, Christoph von Dohnányi sowie später von Zubin Mehta, Serge Baudo, Horst Stein, Vladimir Fedosejew, Michael Gielen, Bernhard Klee, Steven Sloane, Stanislaw Skrowaczewksi, Michael Schønwandt und Franz Welser-Möst geleitet und von Chefdirigenten wie Theodor Guschlbauer, Manfred Mayrhofer, Martin Sieghart und Dennis Russell Davies geprägt.

Seit Herbst 2017 ist Markus Poschner Chefdirigent. Unter seiner Leitung ist das BOL seiner ganz ureigenen Spielart der Musik des Namensgebers auf der Spur und lässt diese in einem unverwechselbaren, oberösterreichischen Klangdialekt hören, der weithin bei Publikum und Presse für Aufsehen sorgt.

MARKUS POSCHNER - Chefdirigent

Ein Grenzgänger-Dasein ist Markus Poschner völlig fremd, vielmehr ist er einer, der Begrenzungen im Musikmachen, im Denken oder Vermitteln gar nicht erst akzeptiert. Mit der Freiheit eines fulminanten Jazzpianisten, der er seit Jugendtagen ist, ausgestattet, geht Poschner den Dingen leidenschaftlich auf den Grund. Aus einer Münchner Kirchenmusiker-Dynastie stammend ist ihm eine akribische Hinwendung zum Text ebenso zu eigen, wie ein untrügliches Gefühl für die Dringlichkeiten des Augenblicks. In diesem Spannungsfeld sorgt er unablässig für Konzertereignisse, die sich jeder Art von Berechnung erst gar nicht stellen.

So wurde seine kürzlich für SONY CLASSICAL in einer völlig neuen Lesart entstandene Gesamteinspielung der Brahms-Sinfonien mit dem Orchestra della Svizzera italiana, dessen Chefdirigent er seit 2015 ist, mit dem renommierten „International Classical Music Award 2018“ ausgezeichnet.

Seit 2017 ist Markus Poschner nun auch Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und damit Opernchef am Linzer Musiktheater. Unter seiner Leitung ist das BOL einer ganz ureigenen Spielart der Musik des Namensgebers auf der Spur und lässt diese in einem unverwechselbaren, oberösterreichischen Klangdialekt hören, der weithin bei Publikum und Presse für Aufsehen sorgt. In Linz treibt er eine Öffnung des Orchesters hin zur Gesellschaft voran, die ganz unerwartete Formate zeitigt oder überraschende Partnerschaften mit außermusikalischen Persönlichkeiten, Institutionen oder Universitäten eingeht. Mit dem BOL unternahm Poschner im Frühjahr 2018 eine umjubelte Tournee ins Vereinigte Königreich. „The Bruckner Orchestra Linz were magnificent and they have a great conductor in Markus Poschner, and they surely will soon become one of the top orchestras in Europe, if not already! After hearing Mahler‘s Resurrection symphony, really want to hear their Beethoven and Bruckner too!“, schrieb die englische Presse.

Von 2007 bis 2017 war Markus Poschner Generalmusikdirektor der Freien Hansestadt Bremen. Gemeinsam mit den Bremer Philharmonikern war er ständig auf der Suche nach Neuartigem und Ungehörtem in Programmatik, Interpretation und Präsentationsform und löste dort regelrecht einen Publikumsboom aus. Im Theater Bremen entwickelte er mit dem Regisseur Benedikt von Peter völlig eigene Wege und Formen zeitgenössischen Musiktheaters.

Markus Poschner gastiert bei vielen internationalen Orchestern, darunter Staatskapelle Dresden, Dresdner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker, Münchner Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Konzerthausorchester Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester in Berlin, Wien, Leipzig, Stuttgart und Köln, Orchestre National de France, Netherlands Radio Philharmonic, NHK Symphony Orchestra oder Tokio Metropolitan Orchestra. Darüber hinaus arbeitete er an Opernhäusern wie Staatsoper Berlin, Komische Oper Berlin, Hamburgische Staatsoper, Stuttgarter Staatsoper, Oper Köln, Oper Frankfurt oder Opernhaus Zürich mit Regisseuren wie Nicolas Stemann, Hans Neuenfels, Peter Konwitschny, Andreas Homoki und Sebastian Baumgarten zusammen.

Am Opernhaus Zürich steht nach Fidelio und Fliegender Holländer im Herbst 2018 eine Neuproduktion von Hänsel und Gretel in der Regie von Robert Carson bevor. Am Linzer Musiktheater leitet Markus Poschner in der Spielzeit 2018.19 die OpernTristan und Isolde von Richard Wagner sowie Elektra von Richard Strauss.

Tickets ab € 28,00

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